Vereinsgründung „Kinder- und Jugendförderung Kinderheimat“

Die Mehrheitsanteile an der Diakonischen Jugendhilfe sollen zurück in die Region Heilbronn geholt werden. Deswegen wurde der neue Verein „Kinder- und Jugendförderung Kinderheimat“ gegründet. In einem Pressegespräch wurden die Ziele und das Konzept des neuen Vereins vorgestellt. 

Der neugegründete Verein soll nach und nach die Anteile, die im Moment die Diakonie-Struktur-GmbH besitzt, durch Tilgung des vor 3 Jahren bekommenen Darlehens, zurückholen. Ziel ist es, die DJHN wieder in der Region zu verankern. Somit wird die Verantwortung über die Ausrichtung der Kinder- und Jugendhilfe in die Hände von Menschen gelegt, die regional verwurzelt sind und so auch auf regionale Interessen Einfluss nehmen können. 

Beim Pressegespräch zur Vereinsgründung betont Siegfried Gruhler, Geschäftsführer der DJHN:„Kinder- und Jugendförderung kann nur vor Ort gestaltet werden“.

Ein Hauptanliegen des neuen Vereins ist es Kindern und Jugendlichen eine Heimat zu bieten, ihnen Hoffnung für Ihr Leben geben und aktiv mitzuwirken, dass junge Menschen Hilfe und Orientierung erhalten. Dabei versteht sich der Verein als „Hüter der DJHN“. Das heißt das Germium wacht über die Ausrichtung der DJHN, stellt die Rahmenbedingungen und wirkt unterstützend.

Im Moment gehören dem Verein „Kinder- und Jugendförderung Kinderheimat“  12 Mitglieder an. „Die Euphorie ist gleich auf mich übergesprungen“, erzählt der Vereinsvorsitzende Alexander Häcker. Er ist der Enkel des Gründungsvaters Pfarrer Willi Häcker, der 1960 im Eppinger Stadtteil Kleingartach die Kinderheimat gegründet hatte. 

Da der Verein handlungsfähig bleiben soll, werden ihm in Zukunft maximal 25 Personen aus dem Bereich Wirtschaft, Politik, Kirche, Recht, Diakonie und Fachlichkeit angehören. Die Mitglieder werden eher in den Kreis gebeten, erklärt Gruhler. „Es soll sinnvoll bleiben“ betont Häcker. 

Gründungsmitglieder der Vereins sind: Pfarrer Friedhelm Bokelmann (Eppingen), Ortsvorsteher Friedhelm Ebert (Kleingartach), Alexander Häcker (Heilbronn), Schuldekan Jürgen Heuschele (Heilbronn), Oberbürgermeister Klaus Holaschke (Eppingen), Schuldekan Gunnar Kuderer (Sinsheim), Andreas Ponto (Nordheim), Matthias Rose (Brackenheim), Ingrid Scholz (Markgröningen), Gertrud Schubert (Marbach), sowie Prof. Dr. Edwin Toepler (Bad Wimpfen).

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